Französische Revolution

Die französische Revolution war eines der wichtigsten Ereignisse in Europa. Das französische Volk entledigte sich seines “ damaligen feudalabsolutistischen Ständestaats (und verhalf) der Propagierung und Umsetzung grundlegender Werte und Ideen der Aufklärung als Ziel der Französischen Revolution – das betrifft insbesondere die Menschenrechte. Diese führte mit ursächlich zu tiefgreifende macht- und gesellschaftspolitische Veränderungen in ganz Europa und hat das moderne Demokratieverständnis entscheidend mit beeinflusst.“(Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Französische_Revolution)

„Um 1700 zählte das Königreich Frankreich bereits mehr als 20 Millionen Einwohner, während das Vereinigte Königreich auf kaum mehr als 8 Millionen (und England etwa auf 5 Millionen) kam. In Frankreich war die Bevölkerung im ganzen 18. Jahrhundert, vom Ende der Herrschaft Lud­wigs XIV. bis zu der von Ludwig XVI., stetig gewachsen, so dass die französische Bevölkerung in den 1780er Jahren nahezu 30 Millionen beträgt. Alles deutet darauf hin, dass diese demografische Dynamik, die es in den vorausgegangenen Jahrhunderten so nicht gegeben hatte, in diesen Jahrzehnten zu der Stagnation der Löhne in der Landwirtschaft und zu dem Anstieg der Bodenrente geführt hat, die zur explosiven Lage im Jahr 1789 beigetragen haben. Ohne darin die alleinige Ursache für die Französische Revolution zu sehen, kann man davon ausgehen, dass diese Entwicklung die Unbeliebtheit des Adels und des bestehenden politischen Systems nur vergrößern konnte.“(Quelle: Thomas Piketty, Das Kapital im 21. Jahrhundert, S. 17, München 2014)

Man kann sagen, dass wir diesem historischen Ereignis, bei allem Unrecht, das in ihrem Namen verursacht wurde, heute unsere Demokratie verdanken.

Der Ablauf der Ereignisse, die zur Revolution führten und ihren weiteren Verlauf bestimmten.


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