Der 30-jährige Krieg

Der 30-jährige Krieg dauerte von 1618-1648. Hauptschlachtfeld war das Deutsche Reich. Er stürzte Deutschland ist eine Katastrophe, von der sich manche Landstriche erst mehrere hundert Jahre später wieder erholten. Die Bevölkerungsgesamtverluste in Deutschland betragen etwa ein Drittel, regional allerdings ungleich verteilt (vgl. Karte „Bevölkerungsverluste„). In manchen Gebieten starben über 50% der Bevölkerung. Der wirtschaftliche Aderlass war entsprechend furchtbar, das Ausmaß der Kriegsgräuel durch Söldnerheere, die sich im Umland selbst „versorgten“, bis dahin unbekannt. Der Dreißigjährige Krieg bedeutete aber auch das Ende der Glaubenskriege. Mancher Orts, in Preußen z.B., begann eine Zeit religiöser Toleranz.

Karte mit den Bevölkerungsverlusten in Deutschland


Erklärung zu der Farbskala:

Rosa = keine Verluste

Gelb = bis zu 10%

Hellgrün = bis zu 20%

Grün = bis 30%

Dunkelgrün = bis 40%

Violett = bis 50%

Rot = über 50%



 

 

 

 

 

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