Mittelalter

 

 

 

Der Begriff Mittelalter bezeichnet in der europäischen Geschichte die Zeit zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert).

Es bildeten sich neue Reiche innerhalb (wie das Frankenreich, das Westgotenreich auf der Iberischen Halbinsel und die Reiche der Angelsachsen in Britannien) und außerhalb (wie die Herrschaften der Slawen in Ost- und Südosteuropa und die neuen Reichsbildungen in Skandinavien) des ehemaligen weströmischen Reichs. Bevölkert waren diese Reiche von der ansässigen romanisierten Bevölkerung und aus in der Völkerwanderungszeit eingewanderte Gruppen (germanische Stämme und Slawen).

Während der antike Raum bereits christlich geprägt war, wurden im Mittelalter die übrigen heidnischen Gebiete Europas christianisiert. Das anschließende Hochmittelalter war gekennzeichnet durch den Aufschwung von Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Im Spätmittelalter erfolgte der langsame Übergang in die Frühe Neuzeit.

Die vorherrschende Gesellschafts- und Wirtschaftsform des Mittelalters war der Feudalismus. Grundzüge dieser Zeit waren eine nach Ständen geordnete Gesellschaft, ein durch das Christentum bestimmtes Weltbild, eine christlich geprägte Wissenschaft und Literatur, Architektur, Kunst und Kultur sowie Latein als gemeinsame, übergreifende Bildungssprache.

Von großer Bedeutung für das christliche Europa waren die Juden. Auf Grund des Zinsverbots der katholischen Kirche waren den Christen Geldgeschäfte verboten, nicht aber den andersgläubigen Juden. Sie waren Schutzbefohlene der Landesherren und wurden als Minderheit nur widerwillig geduldet. Aufgrund des Antijudaismus im Mittelalter waren sie Opfer von Judenpogromen und Vertreibungen.

(Quelle: Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalter)

 

https://www.leben-im-mittelalter.net/images/stories/mittelalter/gesellschaft/staendeordnung/adel/niederer-adel/ritter/eroberung-von-hai-kreuzfahrerbibel-folium-10.jpg