Verkoppelungsreceß

§ 1

Provocation

Gelegentlich der Vernehmung der Weideberechtigten zu Wibbecke über einen Antrag auf Aufhebung ihrer Weiderechte im Adelebser und Lödingser Felde wurde denselben der Antrag auf Aufhebung der Weiderechte des von Adelebsenschen Guts zu Adelebsen und der Weideberechtigten im Flecke Adelebsen und zu Lödingsen in der Wibbecker Feldmark gestellt, der Antrag aber im Laufe des Verfahrens auf Aufhebung der sämtlichen Weiderechte auswärtiger Berechtigten in der Feldmark Wibbecke und auf Abstellung der Weiderechte der Berechtigten zu Wibbecke und Barterode von dem wüsten Forstorte „Der kleine Kuhberg“ ausgedehnt.

Nach Erledigung des justurations Verfahrens wurde dann von königlicher Landdrostei Hildesheim unterm 20 April 1863 für stattnehmig erkannt;

1. Die Aufhebung des Schäfereirechts des Guts Adelebsen auf sämtlichen Acker- und Wiesenländereien, sowie auf den von Adelebsenschen wüsten Forstörtern innerhalb der Feldmark Wibbecke.

2. Die Aufhebung des der Gemeinde Wibbecke bezüglich der Schafherde des Guts Adelebsen zustehenden Untertriftsrechts.

3. Die Aufhebung des Weiderechts des Guts Adelebsens mit Rindvieh, Schweinen und Gänsen auf dem Quekenfelde, dem Krümlingsfelde, den Flütewiesen und die Wiesen im Morast.

4. Die Aufhebung des Weiderechts des Fleckens Adelebsen auf den in unter No. 3 benannten Grundstücken.

5. Die Aufhebung des Weiderechts der Gemeinde Wibbecke auf den von Adelebsenschen wüsten Forstörtern, soweit solche zur Wibbecker Feldmark gehören.

6. Die Aufhebung des Weiderechts des Guts Erbsen auf dem kleinen Felde und auf dem Seilerfelde.

7. Die Aufhebung des Weiderechts der Gemeinde Erbsen auf den unter No. 6 benannten Grundstücken.

8. Die Aufhebung des Weiderechts der Gemeinde Barterode auf dem wüsten Forstorte „der kleine Kuhberg“.

9. Die Aufhebung des Weiderechts der Schäfereiberechtigten zu Lödingsen auf dem Quekenfelde und auf dem Dreibornsfelde, und

10. Die Aufhebung des Weiderechts der Gemeinde Lödingsen auf dem Quekenfelde.

Im Laufe dieses Weideaufhebungsverfahrens wurde unterm 12. November 1864 die Zusammenlegung der Grundstücke und die Specialtheilung der Gemeinheiten, von der Mehrzahl der Betheiligten beantragt, und danach unterm 17. Februar 1865 die Verkoppelung, sowie die Specialtheilung der Gemeinheiten von Wibbecke, von königlicher Landdostei Hildesheim für stattnehmig erkannt.

Endlich ist auf Antrag des Bevollmächtigten für das Gut Adelebsen einstimmig die Ausdehnung des Verkoppelungs-Verfahrens auf diejenigen an die Feldmark grenzenden Grundstücke in den Feldmarken des Guts und Fleckens Adelebsen beschlossen, welche von der Wibbecker und Lödingser Feldmark, der Trift über den Teichbrücken, Morast, und Papendieks-Wiesen und den an diese Trift anschließenden Fußwege von Adelebsen nach Barterode eingeschlossen werden.

Auf diese Erweiterung des Verfahrens ist von königlicher Landdrostei zu Hildesheim durch Rescript vom 16. Juli 1867 stattnehmig erkannt.

Die obigen Stattnehmigkeitserkenntnisse der königlichen Landdrostei sind den Betheiligten vorschriftsmäßig eröffnet und rechtskräftig geworden.

§ 2

Theilungs-Commission

Mit Ausführung der im vorherigen Paragraphen Auseinandersetzungen sind von der königlichen Landdrostei

der Amtsassessor Meyer zu Uslar und

Landes Oekonomie Commissär Kerk zu Northeim

beauftragt. Das dem letzteren ertheilte Commissorium ist auf den

Landes-Oekonomie-Condukteur Lauenstein zu Grießen, später zu Uslar

übergegangen, auch ist für den inzwischen verstorbenen Amtsassessor Meyer

der Amtmann Groskopff zu Uslar

und nach dessen Versetzung

der Amtshauptmann von BockWülfingen zu Uslar

zum rechtskundigen Commisions-Mitgliede ernannt.

§ 3

Rechnungsführer

Zum gemeinschaftlichen Rechnungsführer wurde anfänglich

der Kaufmann Wilhem Bornträger zu Adelebsen

bestellt und dessen Vergütung zu 2% der Ausgabe festgesetzt. Nachdem später die Verkoppelung der Feldmark beschlossen war, wurde statt dessen

der Lehrer Herbst zu Wibbecke

zum Rechnungsführer erwählt, dessen Vergütung gleichfalls zu 2% der Ausgaben festgesetzt ist.

Die Kosten diese Verfahrens sind von den Betheilgten vorläufig durch Einzahlung bestimmter monatlicher Beiträge herbeigeschafft; nachdem aber die beitragspflichtige Abfindung eines jeden Betheiligten feststand, sind die eingezahlten Beträge, unter denselben ausgeglichen und die ferneren Kosten nach dem Verhältniß der beitragspflichtigen Abfindungen aufgebracht.

§ 4

Verteilungs-Gegenstände

Gegenstand dieses Verfahrens ist die im Amte Uslar belegene Feldmark Wibbecke einschließlich des wüsten Forstorts „der kleine Kuhberg“ und einschließlich der an die Feldmark grenzenden Grundstücke in den Feldmarken des Guts und Fleckens Adelebsens, welche von der Wibbecker und Lödingser Feldmark, der UslarBovender Landstraße, der Trift über den Teichbrücken – Morast, und Papendieks-Wiesen und den an diese Trift anschließenden Fußwege von Adelebsen nach Barterode eingeschlossen werden.

Ein Theil der Feldmark Wibbecke – die Morastwiesen – war bei dem Beginne des Verfahrens bereits in einem besonderem Verkoppelungsverfahren begriffen und ist deswegen hier ausgeschlossen geblieben. Ein anderer neben der Feldmark Lödingsen belegener Theil derselben ist behuf Grenzregulierung in dem Verfahren wegen Theilung und Verkoppelung vor Lödingsen mit vermessen und dann im Wege der Grenzregulierung dem Wibbecker Verkoppelungs-Objecte wieder angeschlossen auch dessen Auseinandersetzung in diesem Verfahren erfolgt.

Das Theilungs- und Verkoppelungs-Object wird begrenzt

im Osten von den Feldmarken Lödingsen und Erbsen

im Süden von der Feldmark Barterode und

im Westen und Norden von der Feldmark des Guts Adelebsen und den zur Feldmark Wibbecke gehörenden Morastwiesen.

Bestimmung des Flächengehalts

Zur Ermittlung des Flächengehalts der Grundstücke hat eine Vermessung derselben durch den dazu beauftragten Geometer Fleischer statt gehabt. Die von demselben nach dem Maßstabe 1: 2133,23 angefertigte Karte nebst den dazu gehörigen Vermessungs- Registern sind der vorgeschriebenen Prüfung unterzogen und hat solche deren Richtigkeit erwiesen.

Zur Ermittelung des Bonitäts und Weidewerthes der Theilung- und Verkoppelungs-Objecte hat eine Schätzung derselben stattgehabt.

Es sind zu diesem Zwecke von den Interessenten bestellt;

a. zu Grenzanweisern:

der Kotsaß Wilhelm Nörtemann jun.

und

der Freie Heinrich Schrebe

b. zu Classificatoren:

Ackermann Heinrich Teuteberg

Kotsaß Friedrich Winter

Kotsaß Wilhelm Nörtemann sen.

Kotsaß Friedrich Schodder und

Ackermann Ludolf

Letzterer war vor dem Beginne der Classification verstorben, weswegen das Geschäft von den übrigen eine Classification alleine ausgeführt ist.

c. zu Taxatoren

Oekonom Meder aus Edemissen

Bauermeister Nagel aus Iber und

Oekonom Grimme aus Adelebsen

Die Grenzanweiser und die Classificatoren sind, nach dem sie über die ihnen obliegenden Pflichten belehrt, auf die getreue Ausrichtung der Geschäfte beeidigt.

Die Taxatoren sind mit dem vorgeschriebenen Eide für sachkundige belegt und haben der ihnen ertheilten Instruction gemäß zunächst die Classification geprüft und festgestellt, dann aber die eigentliche Schätzung ausgeführt, wie dieses die Acten des Näheren erweisen.

Die durch die bereits erwähnte Grenzregulierung zwischen Feldmarken Wibbecke und Lödingsen, dem Verkoppelungs-Objecte wieder angeschlossenen Flächen sind von den bestellten Classificatoren allein bonitiert. die Ergebnisse der Vermessung der Bonitierung sind den Betheiligten vorgelegt und nach Erledigung der dawider vorgebrachten Ausstellungen anerkannt.

nach dem Vermessungs- und Taxations-Register beträgt das Theilungs- und Verkoppelungs-Object

Tabelle 1:

Gartenland 40 Mg 96 QR = 7156,30 Thaler Capitalen
Ackerland 1439 Mg 118 QR = 118924,40 Thaler Capitalen
Wiesenboden 36 Mg 9 QR = 4711,05 Thaler Capitalen
Angerboden 43 Mg 86 QR = 707,85 Thaler Capitalen
Forstgrund 152 Mg 40 QR = 2802,80 Thaler Capitalen
in Allem 1712 Mg 109,5 QR = 134302,40 Thaler Capitalen

 

§5

Edictal: Ladung

Zur Ermittelung etwaiger unbekannter Theilnehmer und deren Nutzungsrechte wurden der gesetzlichen Bestimmung gemäß diese durch die öffentliche Ladung vom 10. December 1865 zur Anmeldung und Klarmachung ihrer Ansprüche an das Theilungs- und Verkoppelungs-Object aufgefordert zu dem darauf am 13. Januar 1866 stattgehabten Termin, zu welchem auch die bekannten Theilnehmer geladen waren, sind unbekannte Ansprüche und Rechte überall nicht angemeldet, jedoch ist von dem Bevollmächtigten der von Adelebsenschen Gutsherrschaft ein Verzeichniß der zu Wibbecke belegenen Grundstücke und Stellen, welche sich im Dienst, und gutsherrlichen Verbande des Hauses Adelebsen befinden und ohne Genehmigung der Gutsherrschaft nicht vereinzelt und parcelliert werden dürfen überreicht, unter gleichzeitiger Angabe der davon an die von Adelebsenschen Gutsherrschaft zu prestierenden (?)Angaben.

Später wurde von dem von Adelebsenschen Bevollmächtigten noch angemeldet, daß das von Adelebsensche Gut zu Adelebsen am kleinen Kuhberge berechtigt sei Kalksteine zu brechen und ist diese Berechtigung von den Betheiligten anerkannt.

Nach Ausdehnung des Verkoppelungs-Verfahrens auf die vorbezeichneten Grundstücke in der Feldmark des Guts und Fleckens Adelebsens ist die Edictal-Ladung zur Ermittelung etwa unbekannter Theilnehmer rücksichtlich dieser Flächen mit der Ladung zur Publikation des Receß verbunden, es sind auch hier unbekannte Ansprüche und Rechte nicht angemeldet.

§6

Betheiligte und deren Vertretung

Bei diesem Verfahren sind betheiligt:

A) als Grundbesitzer

Tabelle 2:

Haus No. Litt. Namen Anzahl, Qualität der besitzenden Reihestellen
  Acker

stelle

Kot

stelle

freie

Stelle

v. A. Landrat v. Adelebsen ErbenPachthöfe zu Wibbecke, als:  
1. a – Pächter: A. Teuteberg 1  
2.8. b – Pächter: Wilh. Nörtemann 1 ½
7. c – Pächter: Witwe Dietrich 1  
8.14. d – Pächter: Ludolf 1 ½
4.10.20. e – Pächter: Heinrich Teuteberg, jetzt Ernst Bartram 1 2
10.15. f Wilhelm Möhle 1 2
22. g Witthuhn, nc. Friedrich Winter 1
24. h Friedrich Winter 1  
18.25. i Wilhelm Klinge 2
23. k Ernst Nörtemann 1
16. l Friedrich Schodder 1
6. l‘ Salomon, nc. Nathan Gräfenberg 1
5. m Ludwig Schulze 1
3 n Wilhelm Nörtemann sen. 1
o Wilhelm Nörtemann jun. 1
13 p Heinrich Schrebe 1
26 q Friedrich Schnake 1
27 r Friedrich Brennecke 1
28 s Wilhelm Pfahlert Erben 1
29 t Heinrich Tolle 1
30 u Justus Becker 1
21 v die Schule 1
11 w Heinrich Engelbrecht  
12 x Ernst Becker  
17 y die Gemeinheitsberechtigten  
32 z die politische Gemeinde Wibbecke  
31 aa die Kirche zu Wibbecke  
ab Ackermann Heinrich Diedrichs Erben  
ab‘ August Teuteberg  
ac Hr. Teuteberg Ehefrau, jetzt Bartram  
ad die erste Schule zu Adelebsen  
ae die zweite Schule zu Adelebsen  
af Wilhelm Bornträger daselbst  
ag Tischler Moritz Brauns  
ah Kaufmann Herm. Bunnemann  
ai Christian Burghardt  
ak Oberförster Bölsing  
ak‘ Heinrich Vohs  
al Kaufmann Meier Dannenberg  
am Schornsteinfeger Fricke  
an Schneider Heinrich Fündeling  
ao Heinrich Friedrich Grimme  
ap Witwe Käse nc. Wilh. Hennecke  
aq Zimmermann Kindervater  
ar Carl Kunze  
as Salomon Löwenthal  
at Markus Oppenheim  
au Lohgerber Rohrig  
aw Wegevogt Fr. Schäfer  
ax Ernst Wilh. Schlieper Witwe  
ay Dorothee Wulf Erben  
az Steinhauer Fr. Engelhardt  
bb Weißbinder Döring  
bc Handelsmann D. Eichenberg  
bcI Handelsmann Leni Stehberg  
bcII Handarbeiter Gödecke  
bd Moses Rosenberg  
vet. be Landrat von Adelebsen Erben,– Gut zu Adelebsen  
vet. bf Landrat von Adelebsen ErbenBrauckmühle Adelebsen  
vet. bi Landrat von Adelebsen Erben– Pächter: Fr. Buhre zu Lödingsen  
bk Ackermann Friedrich Philipp zu Lödingsen  
bl Ackermann Heinrich Wellhausen zu Lödingsen  
bm Ackermann Wilhelm Wellhausen zu Lödingsen  
bn Heinrich Witthuhn Erben zu Lödingsen  
bo Heinrich Friedrichs zu Lödingsen  
bs Die Kirche zu Erbsen  
bt ce. August Friedrich zu Erbsen  
bu Landrat von Adelebsen Erben,– Mühle zu Erbsen  
bv Heinrich Heise zu Barterode  
bw Christoph Riemenschneider  
by Die Kirche zu Barterode  
bz Apotheker Hemmelmann zu Ihlienworth  
cc Lehrer Herbst zu Wibbecke  
ccI Schneider Karl Becker zu Wibbecke  
cd Weißbinder Dehne zu Adelebsen  
cf Schuhmacher Hille zu Erbsen  
cg Schmied Herwig zu Erbsen  
ci Wilhelm Schrebe Erben zu Wibbecke  
B – Die Forstgenossen zu Barterodesowie endlich wegen Grenzregulierung die Forstinteressenten zu Wibbecke– Die Genossenschaft der Grundbesitzer zu Lödingsen– Kötner Friedrich Hillemann zu Er bsen  

 

 

 

 

 

B) als Weideberechtigte

1. das von Adelebsensche Gut zu Adelebsen, Litt. be.

2. die Weideberechtigten der Fleckensgemeinde Adelebsen, Litt. A.

3. die Weide- und Schäfereiberechtigten zu Lödingsen

4. die Weideberechtigten zu Erbsen, Litt. E.

5. die Weideberechtigten zu Barterode

6. die Weideberechtigten zu Wibbecke

Die Mehrzahl dieser Betheiligten hat ihr Interesse persönlich wahrgenommen, jedoch waren vertreten:

1. Die Vormundschaft der Erben des Landrats zu Adelebsen durch den Gutsrentmeister zu Klie, legitimiert durch die Vollmacht vom 12. Novbr 1864 und 17. Juli 1867.

2. Die Weideberechtigten der Fleckensgemeinde Adelebsen, durch die Syndiken

Kaufmann Wilhelm Bornträger

Bäcker Carl Koch

Förster Brennecke

sämmtlich zu Adelebsen, legitimiert durch das Protocoll vom 12. Septbr. 1861

3. Die Weideberechtigten zu Lödingsen, durch die Syndiken

Kötner Heinrich Witte

Heinrich Buhre jun.

zu Lödingsen, legitimiert durch das Protokoll vom 11 October 1862, später an Stelle des ausgeschiedenen Kötner Heinrich Witte durch den

Kötner Heinrich Ahlborn,

legitimiert durch Protokoll vom 10 Septbr. 1863.

3a Die Schäfereiberechtigten zu Lödingsen, durch die Syndiken

Kötner Friedrich Buhre

Kötner Friedrich Flinte

legitimiert durch Protokoll vom 10 Septbr. 1863.

4. Die Weideberechtigten zu Erbsen, durch die Syndiken

Oekonom Berner

Ackermann Heinrich Herwig,

legitimiert durch das Protokoll vom 10. October 1862.

5. Die Weideberechtigten, Schäfereiberechtigten und Grundbesitzer zu Barterode, durch die Syndiken

Ackermann August Overdieck

Ackermann Wilhelm Tolle

sowie deren Ersatzmann

Ackermann Heinrich Teuteberg

legitimiert durch das Syndikat vom 5. Septbr. 1863

5a Die Frostgenossen zu Barterode durch die bestellten Syndiken

Bauermeister Ernst Tolle

Ackermann Wilhelm Filthuth

legitimiert durch Protocoll vom 20 Juni 1868.

6. Die Weideberechtigten zu Wibbecke, durch die Syndiken

Ackermann Heinrich Teuteberg

Kothsaß Friedrich Klinge und

Freier Heinrich Schrebe

legitimiert durch das Protocoll vom 29. Juli 1857, später an Stelle des inzwischen verstorbenen Kothsaß Friedrich Klinge durch den Syndikus

Kotsaß Wilhelm Klinge

legitimiert durch das Protocoll vom 23. Decbr. 1862

7. Die Schule zu Wibbecke und

8. Die Kirche zu Wibbecke, durch den Bevollmächtigten

Forstaufseher Heinrich Engelbrecht

zu Wibbecke, legitimiert durch die vom Bevollmächtigten des Kirch- und Schulpatrons ausgestellte Vollmacht vom 26. Juni 1867

9. Die beiden Schulen zu Adelebsen durch den Bevollmächtigen

Cantor Gerstenberg zu Adelebsen,

legitimiert durch die Vollmacht vom 9 Febr. 1863.

10. Die Kirche zu Barterode durch den

Ackermann August Overdieck

legitimiert durch die Vollmacht vom 12. März 1865 und später durch den

Kirchen-Vorsteher Heinrich Jeep,

legitimiert durch Vollmacht vom 21 Mai 1865.

11. Die Kirche zu Erbsen, anfänglich durch den

Acker Fr. Philipp aus Lödingsen,

legitimiert durch die Vollmacht vom 6. Novbr. 1864, später durch den

Forstaufseher Hr. Engelbrecht zu Wibbecke,

legitimiert durch Vollmacht vom 6. April 1867.

12. Apotheker Hemmelmann zu Ihlienworth durch den Bevollmächtigten,

Kothsaß Wilh. Nörtemann jun. zu Wibbecke

legitimiert durch Vollmacht vom 22. Januar 1867.

13. Der Ackermann Friedrich Philipp sen. zu Lödingsen durch dessen Sohn den Ackermann Friedrich Philipp jun. legitimiert durch Vollmacht vom 23 Decbr. 1862.

14. Markus Oppenheim zu Adelebsen durch dessen Ehefrau Betty Oppenheim geb. Rosenthal zu Adelebsen, legitimiert durch Vollmacht vom 1. August 18 67.

15. Des Freien und Mühlenbauer Pfahlert’s Erben, Haus No. 28 zu Wibbecke durch den

Schneider Carl Becker zu Wibbecke,

legitimiert durch Schreiben des Amtsgerichts Uslar vom 28. Juni 1867.

16. Die politische Gemeinde Wibbecke durch den Bauermeister Köthner Wilhelm Klinge.

17. Ackermann Heinrich Diederich Erben durch die Witwe Vormünderin, Dorothee Caroline geborene Teuteberg,

legitimiert wie unter 15.

18. Dorothee Wulf zu Adelebsen Erben, durch den Vormund

Weißbinder Carl Reulke zu Adelebsen,

legitimiert wie unter 15.

19. Köthner Heinrich Witthuhn Erben zu Lödingsen durch den Vormund

Wegewärter Wartermann zu Lödingsen,

legitimiert wie unter 15.

20. Häusling Wilhelm Schrebe Erben zu Wibbecke Litt. ci durch den Vormund

Ackermann Friedrich Winter zu Wibbecke

legitimiert wie unter 15.

21. Die Genossenschaft der Gemeinheitsberechtigten und die Gesamtheit der Grundbesitzer zu Wibbecke durch die Syndiken

Ackermann Wilhelm Möhle

Kothsaß Wilhelm Klinge und

Kothsaß Wilhelm Nörtemann jun.

legitimiert durch das Protokoll vom 26. April 1865.

22. Die Genossenschaft der Grundbesitzer zu Lödingsen durch die Syndiken

Ackermann Friedrich Kerl und

Ackermann Friedrich Philipp

legitimiert durch Protocoll vom 11. October 1862.