Ballade

In der deutschen Literatur ab dem späten 18. Jahrhundert versteht man unter „Ballade“ ein mehrstrophiges erzählendes Gedicht, das häufig mittelalterlich-märchenhafte, aber auch antike oder zeitgenössische Stoffe aufgreift und sich oft durch die Hinführung der Handlung zu einem pointierten Schluss auszeichnet. Es gibt keine Thematik, die spezifisch „balladisch“ ist. (…)

Bekannte Balladen sind Goethes Zauberlehrling und sein Totentanz, aber auch Schillers Bürgschaft und Der Handschuh. Neben Goethe und Schiller sind besonders Annette von Droste-Hülshoff (Der Knabe im Moor, Der Schlosself), Conrad Ferdinand Meyer (Die Füße im Feuer), Theodor Fontane (Die Brück am Tay) und Bertolt Brecht (Die Legende der Dirne Evlyn Roe) als Autoren von Balladen zu nennen. Eine der bekanntesten Sammlungen von Balladen ist der Romanzero von Heinrich Heine – zu seiner Zeit war der Begriff „Romanze“ gleichbedeutend mit „Ballade“.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ballade#Deutsch

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